„Doomsday-BWV 1079-Himmelsband“ im Dreiländereck im Südwesten Tirols in Mandarfen. Der dortige Gletscher ist durch den Klimawandel bedroht. Die Installation befindet sich auf einer Murenschutzmauer und ist fest auf ihr montiert. Die Mauer hat eine Länge von 192 Meter, ihr höchster Punkt ist 4 Meter. Die Installation besteht aus zwei Linien. Es ist eine Assemblage zu einem symbolischen Opfer, welches im Ergebnis zum Schutzband wird. Die Stein-Zylinderscheiben sind Steine der 5 Kontinente.

 

Die untere Linie „BWV 1079“

Sie besteht aus aus 34 Koordinatenkreuzen aus jeweils 5 polierten Steinzylinderscheiben.

22 Kreuze : Ø7,0 cm , 2 cm Tiefe, mit Wasserstrahl-Einschnitt bis zum Mittelpunkt

11 Kreuze : Ø3,2 cm ohne Einschnitt

1 Kreuz : Ø5,0 cm mit Einschnitten

5 einzelne Zylinderscheiben Ø10,0 cm

2 einzelne Zylinderscheiben Ø13,0 cm

Auf der Stirnseite der Mauer habe ich ein Koordinatenkreuz aus Zylinderscheiben mit Ø5 cm montiert.

 

Die obere Linie ist mit 101 Zylinderscheiben aus blauen Quarzit und blauem Sodalith im Diagrammstil dargestellt. Es ist das Zeichen für das „Himmelsband“ über dem Bergrücken.

Beide Linien zusammen sind das rituelle Schutzband, welches sich über die Murenschutzmauer erstreckt.

 

122 Steine mit Einschnitt Granit, Gneis, Migmatit, Labrador. Sprectrolith

156 Steine ohne Einschnitt Granit, Gneis, Migmatit, Labrador. Sprectrolith, Quarzit und Sodalith

101 Halbedelsteine ohne Einschnitt Sodalith und blauer Quarzit

Insgesamt wurden 278 Stein-Zylinderscheiben montiert.

 

Rudolf J. Kaltenbach_Steine ohne Grenzen für Otto Freundlich_Skulptur zur

"Straße des Friedens - Straße der Skulpturen in Europa"

Partner von Steine ohne Grenzen

 

2010 Teilnahme am Internationales Symposion in Mandarfen.

 

 

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